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saasfee* box. pavillon. gallery. lab.
Gryffin Cook - That Familiar Place
new show
nina tobien
echoes of the fjord (×)
sa 16 mai 2026 18.00 – 22.00
saasfee*pavillon
Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung von Nina Tobien.
Echoes of the Fjord (×) entfaltet Malerei als prozessuales Feld im Zusammenspiel von Material, Klima und Zeit. Spuren eines fernen isländischen Ortes wirken in veränderter Form weiter. Pigmente, Textilien, Klang und Licht lösen sich aus ihrer landschaftlichen Bindung und erproben ein eigenes ökologisches Gefüge. Zwischen fragiler Installation und verdichteten Bildzuständen entsteht ein Raum, in dem Bewegungen, Ablagerungen und Verschiebungen als Träger von Erinnerung und Resonanz lesbar werden.
Zur Eröffnung spricht Dr. Uwe Säuberlich, Honorarkonsul von Island.
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nina tobien
notes on listening (polar twilight)
sa 16 mai 2026 18.00 – 22.00
saasfee*satellit
Herzliche Einladung zur Eröffnung der satellit*solo show von Nina Tobien.
Ausgehend vom winterlichen Dämmerungslicht des Nordens führt Notes on Listening (Polar Twilight) Malerei und Licht in ein gemeinsames Wahrnehmungsfeld. Auf hellen Bildfeldern mit minimalen Setzungen erscheint Farbe als flüchtiger Übergang. Malerei öffnet sich zu einem Raum, in dem sich leise Verschiebungen entfalten.
Die Ausstellung von Nina Tobien im pavillon ist bis 31. Mai zu sehen, die solo show im satellit läuft bis 18. August 2026. Öffnungszeiten sind samstags und sonntags 14.00 – 18.00 und nach Vereinbarung.
Eine Veranstaltung von saasfee*pavillon im Rahmen der World Design Capital 2026.
saasfee*pavillon bleichstraße 66 hinterhaus 60313 frankfurt www.saasfeepavillon.de
Mit freundlicher Unterstützung von
Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, World Design Capital Frankfurt Rheinmain 2026, Honorary Consulate of Iceland
 

 


 
 

Dear friends and colleagues, 

We are happy to invite you to the opening of Nina Tobien’s solo exhibition, Echoes of the Fjord (Δ), on Saturday, November 15, at 6 PM. 

Vernissage: 15.11.2025 | 6–9 PM
Exhibition Dates: 16–29.11.2025
Opening Hours: Wed–Fri 4–7 PM, Sat 3–6 PM

Location:
roam projects
Lindenstraße 91
10969 Berlin

We look forward to welcoming you!

Between Iceland and Berlin, a painting practice unfolds –
attuned to the lingering presence of place in matter.

Stone, water, lichen, moss: substances that transform and continue to breathe within the work – slowly, persistently, in contact with light and time.

Color arises from movement. Mineral and botanical pigments respond to moisture and temperature.
Canvases dyed in the Icelandic fjord – exposed to snow, northern light, and charged currents, immersed in mineral baths.
In Berlin, these traces condense, settle, and dissolve again.
The material flows, evaporates, blooms – yet its handling remains controlled, precise, still.

Painting as a porous field – within a quiet rhythm where the material and the atmospheric meet.
In the space, it extends – scent, ceramic forms, sound: traces of the same resonance, a faint echo of matter and time.

***

Zwischen Island und Berlin entfaltet sich eine Malerei, die in Beziehung geht –
zum Nachklang des Ortes im Material.

Stein, Wasser, Flechten, Moos: Stoffe, die sich verwandeln und im Werk weiter atmen – langsam, anhaltend, im Kontakt mit Licht und Zeit.

Farbe entsteht aus Bewegung. Pigmente – mineralisch wie pflanzlich – reagieren auf Feuchtigkeit und Temperatur.
Leinwände im isländischen Fjord gefärbt, dem Schnee, dem Nordlicht, den Teilchenströmen ausgesetzt, in Mineralsude getaucht.
In Berlin verdichten sich diese Spuren, setzen sich ab, lösen sich wieder.
Das Material darf fließen, verdunsten, ausblühen – doch der Umgang bleibt kontrolliert, präzise, still.

Malerei als offenes System – ein stiller Rhythmus, in dem sich das Materielle und das Atmosphärische berühren.
Im Raum dehnt es sich aus: eine ätherische Substanz, keramische Formen, Klang – Spuren derselben Resonanz, ein leises Echo von Materie und Zeit.